Aktuelle Informationen

Notdienst

Da alle Tierarztpraxen wöchentlich im Wechsel Notdienst haben, finden Sie hier die aktuellen Adressen:

Samstag, den 06. Januar bis Sonntag, 07. Januar 2018

Praxis Tierärzte am Hakenbusch
Hackenbusch 1
49078 Osnabrück
Tel. 0541-231 31

 

Samstag, den 13. Januar bis Sonntag, 14. Januar 2018

Praxis Dr. Herkt
Zum Flugplatz 11
49076 Osnabrück
Tel. 0175-16 15 667

 

Samstag, den 20. Januar bis Sonntag, 21. Januar 2018

Praxis Dr. Ladig
Jahnstr. 6
49080 Osnabrück
Tel. 0541-423 60

 

Samstag, den 27. Januar bis Sonntag, 28. Januar 2018

Praxis Regine Lück
Bürener Str. 4b
49090 Osnabrück
Tel. 0541-181 12 92

 

Samstag, den 03. Februar bis Sonntag, 04. Februar 2018

Praxis Fr. Döhner
Meller Str. 178
49084 Osnabrück
Tel.0541-520 01

Thema des Monats

Madenbefall bei Kaninchen und Meerschweinchen

In der warmen Jahreszeit werden uns immer wieder Kleintiere, speziell Kaninchen und Meerschweinchen mit Madenbefall vorgestellt. Oft genug ist das Tier schon so geschwächt oder verletzt, dass man ihm nur noch helfen kann, indem man es einschläfert!

Wie kommt es zu dem Befall?

Die Maden sind die Larven von Fliegen. Wenn es warm genug ist und die Fliegen aktiv sind, suchen sie einen Platz zur Eiablage. Dieser Platz soll das Futter für die ausgeschlüpften Larven bereitstellen. Das ist das Kaninchen bzw. Meerschweinchen, denn diese Maden ernähren sich von Fleisch! Gleichzeitig sind sie „lichtscheues Gesindel“ und suchen immer dunkle Stellen auf, so dass sie sich immer tiefer in die Gewebe der „Wirtstiere“ hineinfressen.

Die Fliegen brauchen für ihre Eiablage eine gewisse Zeit, in der die Kaninchen und Meerschweinchen sehr ruhig sitzen bleiben müssen. Aktive, muntere Tiere sind also nur wenig gefährdet, aber kranke Tiere oder solche, die wegen großer Hitze sehr apathisch sind (weil sie keinen kühleren Rückzugsraum haben), sitzen schon mal längere Zeit an einer Stelle. Ist das Fell dann noch von Kot oder Urin verunreinigt, lockt der Geruch die Fliegen an. Die Gelege kann man im Fell finden, besonders im verdreckten Fell am Hintern oder in der Nähe von Wunden: kleine hellgelbe Gebilde, die ein wenig an Gries erinnern, an den Haaren klebend. Je nach Fliegenart schlüpfen innerhalb von 12 – 24 Stunden (quasi „über Nacht“) die Maden aus und fangen an zu fressen. Sie wandern aus dem Fell in Richtung Haut und fressen sich tiefer. Dadurch findet man bei oberflächlicher Betrachtung nichts am Tier. Erst wenn das Fell gescheitelt wird, sieht man die sich bewegenden Maden, die sofort versuchen, wieder ins Dunkle zu verschwinden.

Wenn Madenbefall festgestellt wird, müssen diese Parasiten sofort entfernt werden. Dabei kann es nötig sein, tief in entstandene Wunden zu schauen um versteckte Maden zu finden. Die Wunden müssen gereinigt und versorgt werden, unter Umständen auch chirurgisch. Wenn große, schwere Verletzungen entstanden sind, z. B. am Darm/After oder in der Vagina, kann es nötig sein, das Tier zu euthanasieren.

Als Schutz vor Madenbefall dürfen Tiere und Gehege nicht kot- und/oder urinverschmutzt sein (vor allem, wenn das Tier Durchfall hat) um keine Fliegen anzulocken. Eine Fliegengaze über dem Gehege ist ein guter Schutz, behindert allerdings die Luftbewegungen, was bei heißem Wetter zum Problem werden kann. Darüber hinaus brauchen die Tiere aber auf jeden Fall einen schattigen, kühleren Platz als Unterschlupf und Schutz gegen Hitze. 2x am Tag sollte das Fell auf Einester untersucht werden. Sie müssen umgehend entfernt werden, am besten die betreffenden Haare wegschneiden. 

Kontakt

Kleintierpraxis Regine Lück
Bürener Str. 4B
49090 Osnabrück

Telefon: 0541 - 181 12 92
Telefax: 0541 - 181 12 93
E-Mail: info@tierarzt-eversburg.de

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